Dienstag, 12. Dezember 2017

Tiere und Weihnachten

18 Haustiere, die einfach keinen Bock auf Weihnachten haben.

Advent ist doch die schönste Zeit des Jahres: Lebkuchen, Tannenduft, Schneegestöber und die Vorfreude auf das Weihnachtsfest – doch das gilt nicht unbedingt für die lieben Vierbeiner! Für viele Haustiere scheint der Weihnachtsbaum einen persönlichen Affront darzustellen, den es so schnell wie möglich zu stürzen gilt. Diese Frauchen und Herrchen haben ihre Weihnachtsmuffel auf frischer Tat ertappt: 


1.) Der Baum muss erstmal die Katzeninspektion bestehen. 



2.) Ich war's nicht! 



3.) Für die Arbeit hab' ich erstmal ausgiebiges Bauchkraulen verdient. 



4.) Wehe dem, der dieses Geschenk auspacken will! 



5.) Die Motivation für das alljährliche Weihnachtsshooting hält sich in Grenzen.



6.) Bisschen trocken für meinen Geschmack. 


7.) Das war schon so!



8.) Die sind ja wohl auch wirklich zum Essen da.



9.) Der Baum ist von ganz allein umgefallen ... 



10.) Dieses Jahr gibt's ganz ausgefallenen Christbaumschmuck. 



11.) Ich. Hasse. Weihnachten. 



12.) Der Baum ist ganz plötzlich umgekippt! Könnten diese Augen lügen?



13.) Rex wollte gewiss nur beim Geschenke-Einpacken helfen.



14.) Auf ihn mit Gebrüll! 



15.) Wer braucht schon einen Kratzbaum, wenn es Weihnachtstannen gibt? 



16.) Ruhe in Frieden, Weihnachtswichtel. 



17.) Der Kater ist eindeutig noch nicht so sehr in Festtagsstimmung wie Frauchen. 



18.) Wenn man das Fest der Liebe ein wenig zu wörtlich nimmt. 



Noch ist ja nicht Heiligabend – vielleicht finden diese 18 Fellfreunde in irgendeiner Ecke ein verstecktes Stück Besinnlichkeit. ;-) 


Quellen Bilder:
1. Pinterest, 2. Pinterest, 3. Instagram/Fledermaus, 4. Pinterest, 5. Instagram/doberos,
6. Instagram/tuxedotuna, 7. Pinterest, 8. Pinterest, 9. Instagram/bronxx and friends,
10. Pinterest, 11. Pinterest, 12. Pinterest, 13. Pinterest, 14. Pinterest, 15. Pinterest,
16. Pinterest, 17. Instagram/ quinn 72, 18. Pinterest.

Quelle: http://www.heftig.tv/haustiere-als-weihnachtsmuffel/

letzter Zugriff: 12.12.2017, 15.00 Uhr

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Freitag, 8. Dezember 2017

Ein bewegender Weihnachtsfilm für die ganze Familie

Die Apfelsine des Weisenknaben

von Charles Dickens (7.2.1812 - 9.6.1870 )


Schon als kleiner Junge hatte ich meine Eltern verloren und kam mit neun Jahren in ein Waisenhaus in der Nähe von London. Es war mehr als ein Gefängnis. Wir mussten 14 Stunden am Tage arbeiten - im Garten, in der Küche, im Stall, auf dem Felde. Kein Tag brachte eine Abwechslung, und im ganzen Jahr gab es für uns nur einen einzigen Ruhetag: Das war der Weihnachtstag. 

Dann bekam jeder Junge eine Apfelsine zum Christfest. Das war alles. Keine Süßigkeiten. Kein Spielzeug. Aber auch diese eine Apfelsine bekam nur derjenige, der sich im Lauf des Jahres nichts hatte zuschulden kommen lassen und immer folgsam war. Diese Apfelsine an Weihnachten verkörperte die Sehnsucht eines ganzen Jahres. So war wieder einmal das Christfest herangekommen. Aber es bedeutete für mein Knabenherz fast das Ende der Welt. 

Während die anderen Jungen am Waisenhausvater vorbeischritten und jeder seine Apfelsine in Empfang nahm, musste ich in einer Zimmerecke stehen und zusehen. 

Das war meine Strafe dafür, dass ich eines Tages im Sommer hatte aus dem Waisenhaus weglaufen wollen. Als die Geschenkverteilung vorüber war, durften die anderen Knaben im Hofe spielen. Ich aber musste in den Schlafraum gehen und dort den ganzen Tag über im Bett liegen bleiben. Ich war tieftraurig und beschämt. Ich weinte und wollte nicht länger leben. Nach einer Weile hörte ich Schritte im Zimmer. Eine Hand zog die Bettdecke weg, unter die ich mich verkrochen hatte. Ich blickte auf. Ein kleiner Junge namens William stand vor meinem Bett, hatte eine Apfelsine in der rechten Hand und hielt sie mir entgegen. Ich wusste nicht, wie mir geschah. Wo sollte eine überzählige Apfelsine hergekommen sein? 

Ich sah abwechselnd auf William und auf die Frucht und fühlte dumpf in mir, dass es mit der Apfelsine eine besondere Bewandtnis haben müsse. Auf einmal kam mir zum Bewusstsein, dass die Apfelsine bereits geschält war, und als ich näher hinblickte, wurde mir alles klar, und Tränen kamen in meine Augen, und als ich die Hand ausstreckte, um die Frucht entgegenzunehmen, da wusste ich, dass ich fest zupacken musste, damit sie nicht auseinander fiel. 

Was war geschehen? Zehn Knaben hatten sich im Hof zusammengetan und beschlossen, dass auch ich zu Weihnachten meine Apfelsine haben müsse. 

So hatte jeder die seine geschält und eine Scheibe abgetrennt, und die zehn abgetrennten Scheiben hatten sie sorgfältig zu einer neuen, schönen und runden Apfelsine zusammengesetzt. 

Diese Apfelsine war das schönste Weihnachtsgeschenk in meinem Leben. Sie lehrte mich, wie trostvoll echte Kameradschaft sein kann.


Mein Lieblingsfilm in der Weihnachtszeit ist der Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens sehr aehnlich.

Schauen Sie sich diesen wunderbaren Film in ihrer Familie an- es lohnt sich, die kleine Rose und ihre bewegende Geschichte kennenzulernen!



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Mittwoch, 6. Dezember 2017

Advent, Advent...

Ihnen allen einen wunderschönen 2. Advent voller Vorfreude auf das Weihnachtsfest!

Der Advent ist die stille Zeit im Jahr und soll zur Vorbereitung auf Weihnachten dienen. Doch woher kommt der Advent, warum dauert er etwa vier Wochen und wieso feiern wir ihn überhaupt?


1. Die Adventszeit war ursprünglich eine Fastenzeit

Die Adventszeit galt als „geschlossene Zeit“ zwischen dem 11. November und 6. Januar, in der nicht getanzt und aufwendig gefeiert werden durfte. Ebenso war es untersagt feierliche Trauungen zu vollziehen, stille Trauungen hingegen waren erlaubt. Seit dem Jahr 1917 wird das Adventsfasten von der katholischen Kirche nicht mehr verlangt. Heutzutage beginnt die Adventszeit zwischen den 27. November und 3. Dezember und endet an Heiligabend.

2. Früher gab es unterschiedlich viele Sonntage im Advent

Die Adventszeit von heute kommt aus dem 7. Jahrhundert. Zuvor gab es in der römisch katholischen Kirche zwischen vier und sechs Sonntage im Advent, bis Papst Georg der Große die Anzahl auf vier festlegte. Die vier Sonntage standen für die viertausend Jahre, welche die Menschen, laut der Bibel, nach dem Sündenfall im Paradies auf den Erlöser warten mussten. 

Im Mittelpunkt der vier Adventssonntage stehen die Lesungen aus den Evangelien, die dem Gottesdienst eine Thematik verleihen: Diese ist jedoch je nach Konfession unterschiedlich.

3. Der erste Adventskranz wurde 1839 verwendet

Der Theologe Johann Hinrich Wichern ließ damals im Betsaal des „Rauhen Hauses“ in Hamburg einen hölzernen Leuchter mit 23 Kerzen aufhängen. Davon waren 19 klein und rot für die Werktage bis Weihnachten und vier weiß und dick für die verbleibenden Sonntage. Der ursprünglich evangelische Brauch des Adventskranzes wurde später auch von der katholischen Kirche übernommen.



(Foto: Jorbasa Fotografie / flickr.com)


4. Es gibt zwei verschiedene Arten von Adventskalendern

Adventskalender zählen entweder in Bezug auf das Kirchenjahr, also vom ersten Advent bis Weihnachten der Heilig Drei Könige, oder in Bezug auf den bürgerlichen Kalender, vom 1. bis 24. Dezember. Sie gehören seit dem 19. Jahrhundert zum christlichen Brauch in der Vorweihnachtszeit. Obwohl sie ursprünglich von Protestanten verwendet wurden, werden sie heute in christlich geprägten Ländern von verschiedenen Konfessionen verwendet.

5. Lichterbögen sind ursprünglich eine Bergarbeitertradition

Die beleuchteten Schwibbögen brachten früher die Sehnsucht der Bergleute nach dem Sonnenlicht zum Ausdruck, die in den Wintermonaten erst bei Dunkelheit ihre Arbeit in den Stollen begannen und erst nachts wieder auf dem Heimweg waren. Jedes Licht auf einem solchen Bogen stellte ursprünglich eine zurückgebrachte Grubenlaterne dar. Falls also der komplette Lichtbogen eines Hauses beleuchtet war, bedeutete das, dass alle Arbeiter dieses Hauses wieder unverletzte aus dem Bergwerk zurückgekommen sind. Heute ist der Schwibbogen besonders in Sachsen, Thüringen und der Oberpfalz vorzufinden, verbreitet sich aber auch vermehrt in anderen Teilen Europas.

6. Die Tradition des Weihnachtsgebäcks stammt aus vorchristlichen Zeiten

Wie Ausgrabungen und frühe bildliche Darstellungen beweisen, gab es das rituelle Backen zu Festzeiten bereits vor Christi Geburt. So feierten die Kelten die Wintersonnenwende, also die Nacht vom 21. auf den 22. Dezember, mit flachen Fladen aus zermahlenen Getreidekörnern und Honig, die sie auf heißen Steinen gebacken haben. Die Fladen sollten sie vor Dämonen schützen und als Opfergabe für die Götter dienen. Der Ursprung des heutigen Weihnachtsgebäcks liegt vermutlich in mittelalterlichen Klöstern. Zu Ehren der bevorstehenden Feiertage wurden Plätzchen, Lebkuchen und Stollen gebacken.


Quelle: http://www.poltec-magazin.de/6-fakten-die-ihr-ueber-die-adventszeit-garantiert-noch-nicht-wusstet/

letzter Zugriff: 01.12.2017, 18.30 Uhr

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Sonntag, 3. Dezember 2017

Vorweihnachtszeit

Für uns Erwachsene bedeutet die Vorweihnachtszeit vor allem meist Stress, überfüllte Läden und viel zu viele Termine...

Selten können wir uns in Ruhe darauf besinnen, warum wir Weihnachten eigentlich feiern, und was das Besondere an den Wochen vor dem 24. Dezember ist...


Mit Kindern ändert sich die Sicht der Dinge auf einmal wieder, denn für Kinder ist Weihnachten vor allem eines: eine Zeit der Magie, des Lichterglanzes, der Gerüche, der Musik, der Geschenke. Sie staunen, und sie träumen, sie sind froh und glücklich.





Wir sollten uns die Zeit nehmen, den Advent und Weihnachten ganz bewusst wahrzunehmen und die schönen Tage wie Kinder zu genießen...

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Montag, 27. November 2017

Kerzenschein und Wärme...



Liebe Eltern,
Ihnen allen einen lieben und vorweihnachtlichen 1. Advent!

Am 6. Dezember kommt der Nikolaus und bringt Süßes...

                                   

Was Sie über den Nikolaus wissen müssen

Am 6. Dezember kommt der Nikolaus und bringt Süßes, das weiß jedes Kind. Doch wissen Sie auch, welche Legenden sich um ihn ranken, wer die dunkle Gestalt mit der Rute ist, und was der Nikolaus mit dem Christkind zu tun hat? Lesen Sie hier die 12 wichtigsten Fakten zum Heiligen Nikolaus. 

1 - Den Heiligen Nikolaus gab es wirklich

In seiner menschlichen Gestalt hieß der Heilige Nikolaus, Nikolaus von Myra. Er ist nach seinem Geburtsort dem türkischen Ort Myra benannt, und lebte von etwa von 270 bis 350 nach Christus. Die genauen Daten seiner Lebzeit sind nicht bekannt.

2 - Der Name Nikolaus

Passend zu seinen späteren Helden- und Wundertaten bedeutet der Name "Nikolaus" "Sieg des Volkes" und entstammt dem Altgriechischem.

3 - Laufbahn

Nikolaus hatte eine steile Karriere in der Kirche. Mit 19 wurde er von seinem Onkel, dem Bischof von Myra, zum Priester geweiht und wurde alsbald Abt des Klosters von Sion. Nach dem Tod seiner Eltern entscheidet er sich, sein gesamtes Vermögen an die Armen zu verteilen. Der Beginn der Legenden um seine Person. Als etwas später sein Onkel stirbt, geht Nikolaus zunächst auf Pilgerreise und wird bei seiner Rückkehr selbst zum Bischof geweiht.

4 - Legenden

Es sind vor allem die Legenden über Wunder- und Heldentaten, die Nikolaus von Myra nach seinem Tod zum Heiligen machen sollten.

So rettete er mehrere junge Frauen vor der Prostitution, indem er ihnen über Nacht durchs Fenster oder durch den offenen Kamin Geld in Schuhe und Socken schmuggelte. Damit konnten sie die damals sehr hohe Mitgift auch ohne Prositution bezahlen. Und einen unschuldig zum Tode Verurteilten bewahrte er vor dem Henker, indem er dem Kaiser nachts im Traum erschien und ihn um die Schonung des Gefangenen bat.

Im Laufe der Zeit wurden seine Taten immer spektakulärer. Später hielt Nikolaus den Wind an, als ein Schiff vor der Küste durch einen Sturm in Seenot geriet, brachte einen von Arabern verschleppten Jungen eingehüllt in einen Wirbelsturm unversehrt zurück und erweckte drei Jungen wieder zum Leben, die von einem Gastwirt aus Habgier getötet, in Stücke geschnitten und in Pökelfässer eingelegt worden waren.

5 - Nikolausbräuche in aller Welt

Niederlande

In den Niederlanden kommt der Sinterklaas und zwar schon am 5. Dezember. Er kommt auch nicht zu Fuß, sondern mit dem Schiff aus Spanien, und landet bereits Mitte November. Seine Ankunft wird live übertragen. Er tourt mit dem Schwarzen Peter (Zwarte Piet) dann durchs Land. Übrigens wird auch die große Bescherung hier hauptsächlich am 5. Dezember abgehalten und nicht am 24.

Luxemburg

In Luxemburg findet die große Bescherung ebenfalls am 6. Dezember statt, der dort "Kleeschen" genannt wird. Die Kinder der Vor- und Grundschule haben an diesem Tag sogar frei.

Skandinavien

In Skandinavien fliegt Nikolaus mit seinem Rentier-Schlitten zu den Häusern. In Dänemark kommt der "Julemand" aus Grönland, für die Finnen hingegen aus Lappland – immer aber kommt er aus dem hohen Norden.

Italien

In Italien wird San Nicola nur in Triest als Kinderbescherungsfest gefeiert. Ein großes Spektakel auf dem Meer zelebriert man alljährlich in der Stadt Bari jeden Mai, wo Bischof Nikolaus begraben wurde.

USA

Santa Claus spielt in den USA eine wesentlich größere Rolle als Nikolaus. Nur in Städten, die stark durch deutsche Einwanderer geprägt wurden, wie Milwaukee, Cincinnati und St. Louis, feiert man heute noch „St. Nick“ und stellt ihn als Helfer von Santa Claus vor.

6 - Nikolaus oder Weihnachtsmann? 

Der Weihnachtsmann ist dem Nikolaus nachempfunden und eine Erfindung der modernen Zeit. Zunächst brachte nur der Nikolaus am 6. Dezember die Geschenke. 1530 änderte sich das. Der große Refomator Luther hielt den Brauch für kindisch, und führte den Heiligen Christ, der später zum Christkind wurde, als Gabenbringer am 25. Dezember ein. Der Nikolausbrauch blieb jedoch bestehen. Angelehnt an die Bilder seiner Gestalt entstand im 19. Jahrhundert der Weihnachtsmann und machte dem Christkind Konkurrenz.

Übrigens, der heute so berühmte Santa Claus ist eine Erfindung der Firma Coca Cola, die den rot-weiß gekleideten Mann in den 1920er als optimalen Werbebotschafter erkannten.

7 - Die dunkle Gestalt an seiner Seite

Der gute Nikolaus wird oft von einer zweiten, bösen oder gruseligen Figur begleitet. Je nach Region heißt sie Knecht Ruprecht, Belzebub, Belznickel oder Krampus. Der Heilige tritt dabei als guter Himmelsbote auf, die zweite Figur als böser Vertreter der Hölle. Bei einem Hausbesuch liest der Heilige Nikolaus dann in einem Buch nach, ob die Kinder auch brav waren. Waren sie es, bekommen sie Süßes von ihm, wenn nicht, die Rute von Knecht Ruprecht.


Quelle: rp-online.de

http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/10-fakten/wer-war-nikolaus-7-fakten-zum-6-dezember-bid-1.3868968

letzter Zugriff: 27.11.2017, 20.00 Uhr

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