Samstag, 21. April 2018

Frühlingsmarkt in Wolfsdorf


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Ein Student ärgert sich...

Student ärgert sich über Banknachbarn und lernt Lektion.


„Während eines meiner Management-Seminare sitze ich immer ganz vorn auf demselben Platz. Jeden Tag sitze ich da. Und neben mir sitzt immer dieser ausländische Typ, der kaum Englisch spricht. Der längste fehlerfreie Satz, den ich von ihm bisher gehört habe, war: 'Wahnsinn, dieser Muffin schmeckt richtig gut.'

Der Typ hat außerdem die Angewohnheit, alle seine Sachen auf meinem Platz zu stapeln. Sein Rucksack, seine Pausenbrote, seine Bücher und sein Telefon liegen immer auf meinem Tisch. Jedes Mal, wenn ich den Seminarraum betrete, sagt der Kerl: 'Ah, Tom. Du hier. Okay.' und beginnt hektisch, seine Sachen von meinem Platz zu räumen.

Dann kommt immer der Spruch: 'Alles fertig für den Unterricht, oder?' und ein: ’Gib mir fünf!’. Jeden Tag gebe ich ihm fünf.

Ich ärgere mich immer über diesen Kerl. Ich denke dann: 'Mensch, du weißt, dass ich hier jeden Tag sitze. Warum stapelst du immer deinen Krempel auf meinem Platz?' Mal davon abgesehen, dass ich morgens um acht Uhr keine Lust habe, mit diesem Typ, der kaum Englisch spricht, abzuklatschen. Pack deinen Kram einfach nicht auf meinen Platz.

Heute kam ich aber einige Minuten zu spät zum Seminar. Ich stand vor der Tür und musste noch schnell eine Nachricht verschicken. Ich konnte jedoch meinen Stammplatz aus den Augenwinkeln sehen. Natürlich hatte der Typ seine Sachen wieder auf meinem Tisch abgestellt. Wie immer.

Als ich noch mit meinem Telefon beschäftigt war, lief plötzlich ein anderer Typ an mir vorbei, der auch zu spät kam. Er ging dann zu meinem Platz, der direkt bei der Eingangstür ist. Mein nerviger Banknachbar hielt jedoch den Kerl auf und sagte: 'Tut mir leid, aber mein guter Freund Thomas sitzt hier.'

Dann wurde mir plötzlich klar, dass er seine Sachen nicht auf meinen Platz stellt, um mich zu ärgern. Er wollte ihn immer für mich freihalten!

Ich bin dann in den Seminarraum gegangen, und er hat selbstverständlich alle seine Sachen weggeräumt und mich wie immer begrüßt. Nach dem Seminar fragte ich ihn, ob er Lust hätte, mit mir eine Kleinigkeit zu essen. Er hatte Lust. Wir haben uns auch miteinander unterhalten, obwohl es nicht immer leicht war, ihn zu verstehen.

Der Typ kommt aus dem Nahen Osten und möchte in den USA einen Hochschulabschluss machen. Danach will er wieder in seine Heimat zurückkehren. Er hat zuhause zwei Kinder und eine Frau. Er arbeitet Vollzeit und überweist so viel Geld wie möglich nach Hause.

Ich habe ihn auch gefragt, wie ihm die Vereinigten Staaten gefallen. Er antwortete, dass er seine Familie vermissen würde, aber dass es toll sei, hier zu sein. Er fügte hinzu: ’Nicht alle Amerikaner sind so nett wie du, Tom.’

Natürlich habe ich ihm das Essen bezahlt. Der Kerl verdient es. Er gab mir wieder fünf, weil ich ihm das Essen bezahlt habe. Die Tradition darf nicht sterben.

Die Moral von der Geschichte? Begeht nicht meinen Fehler und denkt ständig nur an euch. Ich habe fast ein halbes Jahr gebraucht, um zu kapieren, dass der Typ nur mein Freund sein wollte. Besser zu spät als nie, denke ich.“

Thomas hat eine wichtige Lektion gelernt und einen neuen Freund gefunden. Diese kleine Geschichte beweist, dass wir zu oft mit uns selbst beschäftigt sind und viel im Leben verpassen. Seien es Freundschaften oder die Gelegenheit, etwas Nettes zu tun.


Quelle: http://www.hftg.me/thomas-mcfall/

letzter Zugriff: 21.04.2018, 13.30 Uhr

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Sonntag, 15. April 2018

Frühlingsglaube


Frühlingsglaube


Die linden Lüfte sind erwacht, 

Sie säuseln und weben Tag und Nacht, 

Sie schaffen an allen Enden. 

O frischer Duft, o neuer Klang! 

Nun, armes Herze, sei nicht bang! 

Nun muss sich alles, alles wenden.


Die Welt wird schöner mit jedem Tag, 

Man weiß nicht, was noch werden mag, 

Das Blühen will nicht enden. 

Es blüht das fernste, tiefste Tal; 

Nun, armes Herz, vergiss der Qual! 

Nun muss sich alles, alles wenden. 


Ludwig Uhland 

(1787 - 1862)



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Sonntag, 25. März 2018

Ein frohes Osterfest!



7 interessante Fakten über Ostern 

Seit wann wird Ostern gefeiert? Woher kommt der Osterhase? Und warum suchen Kinder die Ostereier? Diese und mehr interessante Fragen haben wir für euch beantwortet.


Früher war nicht nur der Osterhase Eierlieferant

In der Schweiz wurden die Ostereier vom Kuckuck, in Westfalen vom Osterfuchs, in Thüringen vom Storch und in Böhmen vom Hahn gebracht.

Nicht jedes Osterei taucht wieder auf 

Durchschnittlich hat einer von drei Männern schon mal ein selbstverstecktes Osterei nicht wieder gefunden.

Es werden mehr Schokohasen als Schokonikoläuse verkauft

Im Jahr 2014 wurden 206 Millionen Schokohasen, aber nur 144 Millionen Schokonikoläuse verkauft. Zum Vergleich: Es gab 2014 gerade mal 12,9 Millionen Minderjährige in Deutschland.

Der Osterhase würde 1682 zum ersten Mal erwähnt 

Der Medizinprofessor Georg Franck von Franckenau schreibt als erster über den Osterhasen, der die Eier für die Kinder versteckt. TYP Doch warum gerade der Hase ein Ostertier ist, ist unbekannt.

Schon vor 60.000 Jahren wurden Eierschalen dekoriert

Das beweist ein Fund eines dekorierten Straußeneis im südlichen Afrika. Im Christentum ist das Ei ein Symbol der Auferstehung. Das erste Mal wurden Ostereier im 14. Jahrhundert erwähnt, die zur Belustigung der Erwachsenen von Kindern gesucht werden sollten.

Die Osterinseln wurden am Ostersonntag entdeckt

Der niederländische Seefahrer Jakob Roggeveen entdeckte am Ostersonntag 1722 die Inseln. Er benannte die Inseln nach dem Entdeckungstag.

Ostern ist das älteste christliche Fest 

Seit dem 2. Jahrhundert wird jährlich die Auferstehung Jesu Christi gefeiert.


Quelle: http://www.poltec-magazin.de/7-interessante-fakten-ueber-ostern/

letzter Zugriff: 25.03.2018, 13.00 Uhr



Acht Dinge, die Sie zu Ostern nicht wissen müssen

Wussten Sie schon, wieso peruanische Hühner blaue Eier legen? Oder wie lang ein Straußenei braucht, um hart zu kochen? Wir stellen Ihnen 8 skurrile und lustige Fakten rund ums Ei 

Ostern ist Familienzeit. Zumindest bei den meisten. Viele Stunden werden gemeinsam in der Küche, am Frühstückstisch oder beim Lammbraten-Abendessen verbracht. Wenn Sie auf dem Weg zur Ostermesse sind und Ihnen der Gesprächsstoff ausgehen sollte, dann lesen Sie folgende acht skurille und lustige Fakten rund ums Ei. Und der Oster-Smalltalk ist gerettet:


1. Die Wahrsagerei aus Eiern nennt man Ovomantie, oder auch Eierorakel.

Das Lesen aus dem Ei war schon im alten Rom bekannt. Das Ei symbolisiert bis heute Leben und Fruchtbarkeit. Stellt man es richtig an, dann kann man Kontakt zu den Ahnen, Geistern oder Göttern aufnehmen - je nach Religion und Glaube. Ob das Ei zum Spiegelei gebraten oder hart gekocht werden muss, wissen wir leider nicht.

2. In Peru legen die Hühner blaue Eier.

Das liegt nicht daran, dass Hühner in Peru beschwipst sind, sondern an der Beschaffenheit des Bodens. Da die Schwefelkonzentration im Boden in den Anden ziemlich hoch ist, kann es vorkommen, dass die Hühner blaue Eier legen. Praktisch. Dann muss man sich keine Gedanken ums Eierfärben mehr machen.

3. Über 17 Milliarden Eier essen die Deutschen im Jahr.

Die Deutschen stehen auf Eier. Im Jahr 2011 lag der durchschnittliche Verzehr bei 212 Eiern pro Kopf.

4. "Ich fürchte mich vor Eiern."

Dieses Zitat stammt vom Meister des Thrillers Alfred Hitchcock. Der Regisseur ist bekannt dafür, die Zuschauer das Fürchten zu lehren. Seine Ängste sind deshalb umso skurriler - er fürchtet sich vor Eiern: "Ich fürchte mich vor Eiern – schlimmer noch, sie ekeln mich an. Dieses runde, weiße Ding ohne irgendwelche Löcher. Hat man jemals etwas Widerwärtigeres gesehen als ein Eidotter, das seine gelbe Flüssigkeit verschüttet? Blut ist vergnügt rötlich. Aber Dotter ist gelb, eklig ... ich habe das noch nie probiert", so der Regisseur.

5. Das teuerste Ei der Welt kostet 30 Millionen Dollar.

Natürlich handelt es sich bei diesem Ei nicht um ein Hühner-, Wachtel- oder Straußenei, sondern um ein Ei aus Diamant. Ein weißes 118-Karat-Diamant-Ei wurde zu einem Rekordpreis von 30,6 Millionen Dollar in Hongkong versteigert.

6. 40 Minuten und es ist hartgekocht.

Ein normales Ei braucht etwa 7 Minuten, bis es hartgekocht ist. Bei einem Straußenei dauert es deutlich länger. Und zwar 40 Minuten. Mit einer Größe von bis zu 20 cm hat es die 12-15 fache Größe eines Hühnereis. Davon wird dann auch die ganze Familie satt.

7. Chinesen essen tausendjährige Eier.

Natürlich sind die Eier nicht 1000 Jahre alt, nicht einmal 100. Aber es können gut drei Monate vergehen, bis sie gegessen werden. Bei den tausendjährigen oder auch hundertjährigen Eiern handelt es um eine chinesische Delikatesse: Rohe Enteneier werden für etwa drei Monate in einen Brei aus Anis, Szechuanpfeffer, Teeblättern, Piniennadeln, Fenchelkörnern, Salz, warmem Wasser, gebranntem Kalk, Holzasche sowie Sägespänen eingelegt. In dieser Zeit wird das Eiweiß geleeartig und nimmt eine gelbliche Färbung an. Das Eigelb verwandelt sich in eine grüne, quarkige Kugel. Und soll gar nicht so schlecht schmecken, wie es klingt.

8. 514 Kilogramm Rührei in der Pfanne.

Das ist Weltrekord. In St. Gallen in der Schweiz rührte ein Team das größte Rührei der Welt. Sie verwendeten für ihr Mahl rund 8000 Eier. Das wäre auch eine geeignete Idee für den Osterbrunch.


Quelle: https://www.stern.de/genuss/essen/acht-dinge--die-sie-zu-ostern-nicht-wissen-muessen-3712682.html?utm_campaign=&utm_source=email&utm_medium=mweb_sharing

letzter Zugriff: 25.03.2018, 13.30 Uhr

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Montag, 19. März 2018

Leben und Lernen

Social-Media-Nutzung schadet den Schulnoten nicht

Wenn der Sohn dauernd bei Facebook, Instagram und Snapchat aktiv ist, bringt er schlechtere Noten nach Hause. Viele Eltern befürchten das - möglicherweise zu Unrecht, wie eine Studie von Wissenschaftlern aus Bayern zeigt.



Forscher sehen nach einer aktuellen Analyse keinen alarmierenden Zusammenhang zwischen der Nutzung sozialer Netzwerke und dem Lernerfolg von Kindern und Jugendlichen. "Horrorszenarien über die mutmaßlich fatalen Auswirkungen von sozialen Netzwerken auf schulische Leistungen sind unbegründet", lautet das Fazit von Markus Appel von der Universität Würzburg.

Der Kommunikationswissenschaftler hat mit Kollegen aus Bamberg und Würzburg die Ergebnisse von 59 Publikationen zum Zusammenhang zwischen Social-Media-Nutzung und Schulleistungen ausgewertet. Richtig genutzt könnten soziale Netzwerke die Schulnoten sogar leicht verbessern, berichten die Forscher in der Fachzeitschrift "Educational Psychology Review".

Der Abgleich zeigte: Nutzen Schüler Social Media, um sich über schulbezogene Themen wie Hausaufgaben auszutauschen, schreiben sie im Mittel leicht bessere Noten. Von Multitasking - also Lernen oder Hausaufgaben machen und dabei soziale Medien nutzen - ist jungen Leuten dagegen abzuraten: Es verschlechtert die Leistung leicht. Auch die Intensität der Nutzung hat Einfluss auf die Schulleistungen. Schüler, die sehr oft bei Facebook, Snapchat, Instagram und Co. unterwegs sind, schreiben geringfügig schlechtere Noten.

Nicht weniger Lernzeit

Ein spannender Aspekt der Würzburger Studie ist, dass junge Leute trotz intensiver Handyzeit offenbar nicht weniger lernen. "Es gibt keinen Beleg für die plausible Annahme, dass Social-Media-Zeit zulasten des Lernens geht", sagte Appel. Möglicherweise nutzten die Jugendlichen dafür die Phasen, die die Generation vor ihr vorm Fernseher verbracht habe. Damit hätte die Jugend von heute sogar einen kleinen Vorteil, so Appel. "Über den Fernseher konnte man sich nicht über Schulaufgaben austauschen".

In die Auswertung waren die Daten von fast 30.000 jungen Leuten zwischen 13 und 22 Jahren eingeflossen. Einzeln betrachtet zeigten viele der einbezogenen Studien widersprüchliche Ergebnisse, sagte Co-Autorin Caroline Marker. Die einen fänden positive, die anderen negative und manche gar keine Auswirkungen. Statistisch zusammengeführt ergäben die Antworten der Schüler zur Nutzung sozialer Medien und die Auswertung ihrer Noten ein klareres Bild.

Mit einer Stunde täglich ist man am glücklichsten

"Es ist nicht so schlimm, wie manchmal behauptet wird", so Appels Fazit. Die Nutzung von Social Media sei für die junge Generation weder prinzipiell sehr gut noch generell sehr schlecht. "Es kommt eben darauf an, was man mit Social Media macht."

Noch unklar ist den Forschern zufolge, ob schlechtere Schüler eher zu umfassender Social-Media-Nutzung neigen, oder ob es die intensive Beschäftigung mit solchen Netzwerken ist, die zu leicht schlechteren Leistungen führt.

Mit einer anderen Auswirkung von viel Zeit am Smartphone oder Laptop hatte sich kürzlich eine US-Studie beschäftigt: immer mehr Zeit online zu verbringen, heißt demnach nicht zwingend, sich immer besser zu fühlen. Am glücklichsten sind die Teens, die nur knapp eine Stunde täglich online sind, ergab die im Fachmagazin "Emotion" vorgestellte Analyse der San Diego State University.

Für die, die länger als eine Stunde pro Tag am Bildschirm kleben, sinken die Zufriedenheitswerte - ebenso bei denen, die gar keine Digitalmedien nutzen (dürfen). Auch diese Studie stellte allerdings keinen kausalen Zusammenhang her, sondern zeigte nur eine Korrelation - es bleibt also unklar, ob die Zufriedenheit wirklich an die Mediennutzung gekoppelt ist oder an andere, damit verbundene Faktoren.

mik/dpa


Quelle: http://m.spiegel.de/lebenundlernen/schule/social-media-nutzung-schadet-den-schulnoten-nicht-a-1195299.html

letzter Zugriff: 19.3.2018, 15.30 Uhr

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